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25 Jahre Spielmannszug Frohsinn 07

Ein denkwürdiger Tag !
Eigentlich dürfte ich heute hier gar nicht stehen und Ihr könntet gar nicht feiern  - denn es wurde behauptet ” die schaffen sowieso nur ein Jahr l" Das haben wir denen - aber
allen - ziemlich vermiest.
Aber nun Schluss mit dem Vorgeplänkel, wann
fing denn alles an ?

Am Sonntag, den 11.Januar 1976 fuhren Theo Reckers und ich, gegen Mittag,
gemeinsam zu unserem seiner Zeit l. Vorsitzenden Kurt Grewe.

Reaktion von Kurt :-” wat wollt ihr denn hier ?
wir brauchen 5000,-”DM '
Daraufhin meinte Kurt, kommt doch erst mal rein und erzählt was ihr vorhabt !
Gesagt getan
Nun erzählte Theo Reckers dem Kurt seine tolle Geschichte von
der Gründung eines eigenen Spielmannszuges im Schützenverein Frohsinn 07.

Kurt Grewe meinte, dass ist ja Spitze ” wie viel Personen seit ihr denn
Antwort
zwei.

Das ist aber ein bisschen wenig
ja, ja- l2 Personen brauchen wir schon ”

wenn ihr die zusammen bekommt, dann steht eurer Idee nichts im Wege l

So machten sich Theo und ich auf den Weg und fuhren zu ein paar bekannten,
früheren Spielleuten, um Sie für unsere Idee zugewinnen , welches uns auch
gelang.
Diese freudige Botschaft überbrachten wir natürlich schnellstens Kurt Grewe,
welcher noch in der Jahreshauptversammlung des Schützenvereins am
24.Januar 1976 im Fischerhof den Anwesenden mitteilte, dass der Vorstand
beabsichtigt einen eigenen Spielmannszug zu Gründen.
Dieses wurde von allen Anwesenden einstimmig bejaht.

Nun nahm alles seinen Lauf !
Bereits am Sonntag, den 01.Februar 1976 fand in der Gaststätte Zum Thiereck
die Gründungsversammlung, welche Kurt Grewe leitete, statt.
12 Spielleute verpflichteten sich von nun an für den Schützenverein kostenlos zu
musizieren.
Nun mussten schnell Instrumente gekauft werden, welche durch Spenden
finanziert werden sollten. Vorstandsmitglied Ernst Wenner sen.- sammelte was
das Zeug hielt, somit traf der Kasse des Vereins keinerlei Belastung, welche
jedoch in Vorleistung ging. -
Am Dienstag, den 03.Februar 1976 fuhren Theo Reckers, Karl-Heinz Harhoff
und Josef Overmann - das bin ich - zum Lyra Musikhaus nach Münster und
kauften nach sorgfältiger Prüfung die neuen Instrumente.
Da alle Spielleute heiß aufs Musizieren waren, fand am 08.Februar 1976 in dem

Schulungsraum der Firma Albert Böcker die Instrumentenübergabe durch Kurt
Grewe statt.

Stab symbolisch übergeben. Bei der Übergabe waren wir bereits 13 Spielleute.
und zwar :

Flötisten : Klaus Grunenberg, Gerd Beier, Franz Naber, Norbert Sträter,
Josef Overmann

Trommel : Karl-Heinz Harhoff, Burghard Jankowski, Ernst Wenner jun.,
Bernhard Hüsemann

Lyra : Ludger Sendermann

Pauke : Heinrich Haupt

Becken : Theo Reckers, Ulrich Harhoff
Das an diesem Tag natürlich gefeiert und getanzt wurde, versteht sich von
alleine.

Danach blieb uns nicht viel Zeit, denn die ersten Spielverpfiichtungen standen
bereits an, so das kräftig geübt werden musste.

Als Übungsraum stand uns der damalige Schulungsraum der Fa. Albert Böcker
zu Verfügung. *°
Unsere erste Spielverpflichtung hatten wir dann am Donnerstag, den 12.Februar
1976 anlässlich des 50. Geburtstages von Kurt Grewe. ‘-

Der erste Auftritt in der Öffentlichkeit fand am Samstag, den 15.Mai 1976
anlässlich der Fahnenweihe im Kolpinghaus statt, wo Gerd Teiner als
Tambourmajor den Spielmannszug anführte.

Für uns alle unfassbar, war die Spielverpflichtung der Schützengilde am
Samstag, den 11.September 1976 anlässlich des großen Gildefestes mit
Kaiserschießen — und wir hatten noch immer keinen offiziellen Tambourmajor.
Was tun sprach Zeus — wir gingen auf die Suche und wurden bei Theo
Weckermann fündig der uns einige Jahre als Stabfiihrer anfilhrte und heute
unser Ehrentambourmajor ist.

Da unser Gründungsjahr so positiv für uns alle war, beschlossen wir es mit einer

Weihnachtsfeier in unserem Vereinslokal Witte zu beenden.
Diese Weihnachts und Nikolausfeier findet auch noch heute alljährlich statt.

Aber was macht der beste Spielmannszug ohne Nachwuchs ?

1978 begannen wir dann mit der ersten Ausbildung, wovon heute noch Torsten
Seiler und Thomas Mattem als Flötisten aktiv sind.

Lange Zeit verging, bis wir 1986 wieder 15 Jugendliche fiir unseren
Spielmannszug begeistern konnten. Christel und Albert Homann stellten uns in
Ihren Räumlichkeiten einen Übungsraum zu Verfügung, wo auch bis zum

heutigen Tage jeden Montag unsere Übungsstunde stattfindet.
Dabei sind heute noch Tanja Reinhold, Beate Dißelbrede, Mathias und Georg

Homann.
In den folgenden Jahren, waren wir als Spielmannszug aus dem Stadtbild von

Werne gar nicht mehr wegzudenken. Eine Spielverpflichtung
jagte die andere.

   

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